FAQ: Die häufigsten Fragen zum Thema

1. Worauf muss bei Nutzung mobiler Blitzerwarner im Auto geachtet werden?

Bei mobilen Warnern ist es besonders wichtig darauf zu achten, dass kein Metall den Empfang von Radarwellen hindert. Dies kann eine metallbedampfte Thermofrontscheibe sein, oder auch eine Frontscheibenheizung, da das Metall den Empfang physikalisch abschirmt und so keine ausreichende Warnung gewärhleistet ist. Egal welcher Hersteller. Daher eignet sich den Warner an der Frontscheibe zu befestigen (Empfehlung) bzw. unter der Sonnenblende, sofern das Dach nicht stört. Bei besonders kompakten Radarwarnern (Genevo One) kann häufig die Lücke zwischen Dach und Rückspiegel genutzt werden, da hier die Scheiben meist verdunkelt sind, und das Gerät somit fast unsichtbar von außen ist. TIP: auch für mobile Warner gibt es sog. Festeinbau Stromkabel, die einfach verlegt unsichtbar werden und das Auto frei von Kabelsalat. Bei Geräten mit Laserwarnung muss zudem der Radarwarner Sichtkontakt haben, da der Laserstrahl ein Lichtstrahl ist. Und natürlich ist explizit die Nutzung der Radarwarner Technik während der Fahrt in Deutschland als Ordnungswidrigkeit anzusehen.

2. Festeinbau Radarwarngeräte: Wie lange dauert der Einbau und später der Ausbau?

Festeinbaugeräte sind meist eine Kombination von mehreren Schutzsystemen: Eine Radarantenne, die vor Radargestützten Fallen warnt. Sowie Laserschutzsystem, das nicht nur warnen kann, sondern auch aktiv die Geschwindigkeits Messung unmöglich macht. Beispiele sind das Radarwarner Paket 1 - Genevo assist mit HDM+ Antenne. Unsere Erfahrungswerte: Hier kann der Einbau - abhängig vom Fahrzeughersteller etwa 4-6 Stunden in Anspruch nehmen. Bei exotischen Fahrzeugen/Kundeneinbauwünschen auch etwas länger. Der vollstängide Rückbau eines solchen Radarwarnsystems ist ebenfalls problemlos möglich und dauert in der Regel ca. 1-2 Stunden.

3. Wie sieht es in Zukunft aus, wie zukunftssicher ist die Radarwarntechnik?

Zum Glück auch der Staat bei der Anschaffung von neuen Bliztern kalkulieren - und durch die teils sehr teure Messtechnik sehr lange mit den Geräten auskommen, was dazu beiträgt, dass der Einsatz neuer Radarfallen Technik überschaubar bleibt. Zum anderen müssen alle Radarfallen und Geräte vom Gesetzgeber vorher aufwendig geprüft, um zugelassen zu werden. Auch dieser Faktor trägt dazu bei, dass sich die Messmethoden nicht ständig ändern. Auch die Geschichte zeigt, dass bisher auch zum Teil sehr veraltete Radartechnik 20-30 Jahre im Einsatz bleibt. Bei Lasermesstechnik ist diese Zeit etwas geringer, dafür widerrum bieten die Hersteller von Laserstörern Softwareupdates. POI-Warner: Warngeräte mit POI Warnung können zudem immer und einfach aktualisert werden.

4. Vor welchen Radarfallen ist eine Warnung unmöglich?

Aber es gibt durchaus Messmethoden, vor den nicht gewarnt werden kann, wie z. B. Provida Fahrzeuge, die mittels geeichten Tachometer und einer Videoaufzeichnung keine Messtechnik nutzen, die man physikalisch sinvoll orten könnte. Aber auch Abstandsmessungen sind nicht zu orten! Hier kann/muss der Autofahrer einfach die zur Abstandsmessung notwendigen Markierungen beachten. Meist unter Brücken sind weisse Markierungen Am Fahrbahnrand eingezeichnet. Und bei 2 Fotos in Reihe kann somit die Geschwindigkeit und Abstand zugeordet werden, ohne Radar oder Lasertechnik. Weitere Messmethode ist die sog. ESO 3.0 Messung - ebenfalls ohne Radarstrahlen oder Lasertechnik, da am Foto (mehrere Bilder in Reihe) die Lichtumgebung zur Ermittlung der Geschwindigkeit ausreicht. (Aber diese Messtechnik ist wegen z. B. möglichen Schattenwurfs durch andere Fahrzeuge sehr in Kritik, da diese Messmethode häufig vor Gerichten als unzulässig und somit nicht als Beweissicher gilt). Insgesamt sind diese Methoden jedoch im Verhältlins zur üblichen Geschwindigkeitsüberwachung noch selten anzutreffen.